29 Aug

Massagen – Wohltat für Körper und Seele

Zur körperlichen und seelischen Heilung haben die medizinischen Anwendungen heilender Hände auf dem menschlichen Körper ihren Ursprung in Afrika und Asien. Die wurden bereits bei den Chinesen vor ca. 2500 Jahren v. Chr. angewandt. Durch den griechischen Arzt Hippokrates (um 460-370 v. Chr.) gelangte die Massage viel später letztendlich nach Europa. Das war im 16. Jahrhundert zum Ende des Mittelalters, als der Alchimist und Arzt Paracelsus (1493-1541) die Massage wieder zum Thema in der der europäischen Medizin machte. Heute haben Masseure und Physiotherapeuten mit entsprechender, qualifizierter Ausbildung die Massagen bei den Patienten übernommen.

Massagen sind vielfältig und für jeden geeignet

Die klassische (oder auch schwedische) Massage ist die bekannteste Massageform. Die Wirkung einer solchen Massage soll sich von der behandelten Stelle über den ganzen Körper oder einzelne Körperteile ausbreiten, den gesamten Organismus erreichen und auch die Psyche mit einschließen. Massagen dienen also nicht nur als medizinische Therapie sondern auch zusätzlich zur Entspannung. Bei der klassischen Massage gibt es auch die Technik der auf dem Körper streichenden Bewegungen, die Lymphflüssigkeit in den venösen Blutfluss zurückführt, bekannt auch als Lymphdrainage. Bei Massagen in den Spa’s geht es in erster Linie um die Entspannung von Körper und Geist. Die bekanntesten Anwendungen sind die Aromatherapiemassage, bei welcher die Haut mit kostbaren und duftenden Ölen verwöhnt wird, die Ayurveda-, die Thai- oder Hot-Stone-Massagen. Bindegewebsmassage und Fußreflexzonentherapie sind ebenso Massageformen, die der medizinischen Massage zugerechnet werden.

Entspannen Sie mal total – gönnen Sie sich eine Massage

Massagen tun Körper und Seele gut. Wer diese aber auf Rezept haben möchte, muss von seinem Arzt schon eine körperliche Beeinträchtigung feststellen lassen. Lässt sich der Bereich um Schultern, Hals und Nacken nicht mehr richtig – oder nur schmerzend bewegen – wird er vermutlich die muskulären Probleme seines Patienten für ausreichend halten und er kann sechs Massagen auf Rezept ausstellen. Hier ist jedoch auch eine geringe Zuzahlung erforderlich. Die großen Effekte, die vor allem die traditionellen Massagen im Körper erzielen können sind schon beachtlich. Sie steigern zunächst die Durchblutung! Das Streicheln, Drücken, Kneten, Pressen, Klopfen – also das ganze Spektrum des Massierens – versorgen die behandelten Körperteile besser mit Nährstoffen, lösen eventuelle Verklebungen zwischen den Gewebeschichten. Außerdem wird Lymphflüssigkeit abgebaut und die Muskulatur wird entspannt. Massagen können Schmerzen lindern und den Patienten insgesamt beruhigen. Die Idee, mit medizinischen Massagen Energieblockaden zu lösen oder Energieströme besonders aktivieren zu können, ist nicht wissenschaftlich belegt. Tatsache ist aber. Dass Massagen unzähligen Menschen die Schmerzen gelindert haben und außerdem fast immer ein neues, wohliges Lebensgefühl vermitteln. Da Massagen in der Regel mit individueller persönlicher Betreuung verbunden sind, ist das für die Patienten ein überaus angenehmer Nebeneffekt.

Als letztes: Die in letzter Zeit vielfältigen angebotenen Massagemaschinen sind eine Frage der Wirksamkeit, des Wohlempfindens und des Geschmacks! Sich dagegen durch geschulte, einfühlsam massierende Hände in eine Welt der völligen Entspannung kneten, pressen, streicheln zu lassen – das kann heilend und sehr wunderbar sein!